PlanFlow AI

Für Planer und Ingenieure, die Gebäude und technische Anlagen planen. In PlanFlow AI wird das Unternehmenswissen gespeichert und über KI-geführte Workflows in Zeitersparnis und Qualitätsgewinn transformiert.

Ungenutztes Wissen und ausbleibende Prozessverbesserung

Die Ausgangslage in vielen Ingenieur- und Planungsbüros. Erfahrung steckt in Projektordnern und in den Köpfen einzelner Mitarbeiter, statt im Tagesgeschäft nutzbar zu sein.

Wissens-Management

Verstreutes Wissen

Unternehmenswissen liegt verstreut in PDFs, Plänen und Wikis, und oft nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Es ist schwer durchsuchbar und häufig nicht aktuell.

Fehlender Standard

Prozesse laufen je nach Mitarbeiter unterschiedlich ab. Es fehlt ein einheitlicher, nachvollziehbarer Standard im Unternehmen.

Wissen geht verloren

Implizites Erfahrungswissen, etwa zu Sonderfällen oder Ausnahmeregelungen, steckt nur in einzelnen Köpfen und geht bei Personalwechsel verloren.

Einsatz von künstlicher Intelligenz

KI-Einzellösungen

Fähige Mitarbeiter bauen sich ihre eigenen Prompts und Agenten, die nicht unternehmensweit nutzbar sind. Es entstehen unterschiedliche KI-Arbeitsweisen, und Eingaben sowie Ergebnisse werden händisch kopiert und in die Datenbank zurückgespielt.

Manuelle Datenübertragung

Fachplaner und Ingenieure verbringen viel Zeit damit, Daten aus PDFs abzutippen, nach Excel zu überführen und daraus Word- oder Engineering-Tool-Dateien zu erzeugen.

Kein Zugriff auf Unternehmenswissen

Die KI hat keinen Zugriff auf das gesamte Unternehmenswissen und wendet dieses nicht an.

PlanFlow AI

Zwei Schichten, ein System

PlanFlow AI besteht aus einer Wissensdatenbank (Corporate Brain), in der Projektdaten gespeichert werden. Darauf aufbauend machen KI-Workflows dieses Wissen als Werkzeug nutzbar.

Wissensdatenbank

Das Unternehmenswissen besteht aus Projektdaten abgeschlossener Projekte: Dokumente, Pläne, Tabellen und Engineering-Daten. In der Wissensdatenbank werden diese in KI-freundliche Formate konvertiert. So wird das Wissen für die KI semantisch und logisch durchsuchbar.

KI-Workflows

Workflows entstehen modular aus aneinandergereihten KI-Funktionen. Bestehende Abläufe lassen sich jederzeit erweitern oder anpassen, auf Wunsch auch durch das Unternehmen selbst und ohne Programmierkenntnisse. Nach jedem KI-Einsatz prüft der Mensch und führt bei Bedarf Änderungen durch.

Das Ergebnis ist eine einheitliche, aktuelle Datenbasis plus wiederverwendbare Arbeitsabläufe für alle Mitarbeiter.

PlanFlow AI in der Praxis

Wie aus Projektdokumenten nutzbares Wissen wird

Zuerst entscheidet die Klassifizierung, um welche Art von Inhalt es sich handelt. Danach folgt jeder Inhaltstyp seinem eigenen Weg. Im Textzweig erkennt die Strukturanalyse Überschriften, Absätze und Gliederungsebenen. So lässt sich später nach Bedeutung suchen, nicht nur nach Stichwörtern. Tabellen werden in ein maschinenlesbares Format überführt und behalten ihre Zeilen- und Spaltenbezüge. Bei technischen Zeichnungen erkennt das System erst die Objekte und dann deren Verbindungen. Damit bleibt nachvollziehbar, welches Bauteil mit welchem verbunden ist. Am Ende landet jeder Inhalt im passenden Datenbanktyp: Text in der Vektordatenbank, Tabellen in der relationalen Datenbank und die Verbindungen aus Schaltschrankplänen im Graphen.

Dokument
Text
OCR & Strukturanalyse
Tabelle
Konvertierung
Technische Zeichnungen
Objekt- & Verbindungserkennung
Datenbanken
Vektordatenbank
Relationale DB
Graphdatenbank

Technische Zeichnungen im Detail

Eine zweite Klassifizierung bestimmt den genauen Zeichnungstyp. Das ist nötig, weil jeder Typ andere Informationen trägt. Ein Grundriss liefert Räume mit Nummer, Fläche und Nutzung. Eine Schnittzeichnung zeigt Höhen und Ebenen eines Gebäudes. Bei diesen Architektur-Zeichnungen wird eine Raumerkennung durchgeführt. Zusätzlich werden Objekte erkannt, die sich in den Räumen befinden. In der Anlagentechnik geht es dagegen um Objekte und ihre Verbindungen. Der P&ID-Plan beschreibt Behälter, Rohrleitungen und Messstellen. Der Schaltschrankplan zeigt den Aufbau der Schränke samt Verdrahtung, das Automatisierungsschema die Logik dahinter. Der Stromlaufplan ergänzt die elektrischen Verbindungen. Je genauer die Objekte und deren Verbindungen bekannt sind, desto präziser arbeitet die KI und kann technische Unterlagen in ihrer Tiefe verstehen und erzeugen.

Technische Zeichnung
Gebäudezeichnungen
Grundriss
Schnittzeichnung
Fassadenansicht
Anlagentechnik
P&ID-Plan
Schaltschrankplan
Automatisierungsschema
Stromlaufplan

Ihr Nutzen im Detail

Wissensdatenbank
  • Hybride Architektur aus Vektor- und Graph-Datenbank statt reiner Stichwortsuche: Die Vektor-Ebene versteht Bedeutungen, die Graph-Ebene versteht Beziehungen. Reine Vektorsuche ist schnell, verliert aber Logik, Hierarchien und zeitliche Abhängigkeiten. Eine Anfrage findet zunächst semantisch den passenden Einstiegspunkt und wird von dort einige Ebenen tief durch die Beziehungen weiterverfolgt, für vollständigen Kontext statt isolierter Textschnipsel.
  • Versionierung: Antworten sind an einen Gültigkeitsstand gekoppelt. Überholte Informationen werden bei der Suche automatisch ausgefiltert, bleiben aber für einen lückenlosen Audit-Trail nachvollziehbar erhalten.
  • Vision-basiertes Parsing: Verbindungsinformationen in PDFs, etwa Linien in Flowcharts oder Organigrammen, werden per Vision-LLM in Text und Beziehungen überführt.
  • Kontinuierliches Lernen: Die KI baut ihr Wissen mit jedem Projekt weiter aus. Rückmeldungen der Anwender fließen direkt in die Wissensbasis ein und verbessern zukünftige KI-Ergebnisse.
  • Wissenserhalt: Fachwissen bleibt im Unternehmen erhalten, auch wenn einzelne Experten das Unternehmen verlassen, da es in Workflows und Wissensdatenbank verankert ist.
KI-Workflows
  • Prozessstandardisierung: Nach dem Baukasten-Prinzip kombinierbare KI-Prompts und Agenten werden per Klick zu Workflows zusammengestellt, ganz ohne Programmierkenntnisse. So können Unternehmen ihre eigenen Prozesse und Standards aufbauen und diese permanent weiterentwickeln. Alle Mitarbeiter arbeiten mit denselben KI-Prompts auf derselben, aktuellen Datenbasis. Einmal gebaute Workflows lassen sich unternehmensweit wiederverwenden und weitergeben, statt in jedem Projekt neu erfunden zu werden.
  • Breite Anwendungsfälle: Nicht auf einen einzelnen Anwendungsfall oder eine Branche festgelegt, sondern flexibel auf beliebige Fachprozesse übertragbar. Immer wenn Eingangsdaten, etwa PDFs, in andere Formate überführt und dabei mit branchenspezifischem Wissen angereichert werden müssen, lässt sich das flexibel abbilden.
  • Anschluss an vorhandene Werkzeuge: Ergebnisse gehen als Excel, Word, IFC oder über Schnittstellen direkt weiter und lassen sich in Ihre Engineering-Tools importieren. Der Workflow endet nicht in der KI, sondern in den Formaten, mit denen Sie ohnehin arbeiten.
  • Human-in-the-Loop ist fest im Konzept verankert, statt einer vollautomatischen Blackbox: Der Planer prüft Zwischenergebnisse wie Tabellen oder Dokumente und nimmt bei Bedarf Änderungen vor, bevor der nächste Schritt durch die KI erfolgt. So behält der Anwender den Überblick und die Kontrolle.

Kundennutzen nach Zielgruppe

Fachplaner & Ingenieure

Deutliche Zeitersparnis bei wiederkehrender manueller Datenübertragung, von PDF über Excel bis Word oder Engineering-Tool. Wissensdatenbank und KI erhöhen zugleich die Qualität der Arbeit und helfen dabei, den Überblick über die Anforderungen zu behalten.

Geschäftsführung

Standardisierung und Skalierbarkeit von Expertenwissen. Projekte durchlaufen die Planungsphasen schneller, Nacharbeiten und Rückfragen nehmen ab. Das Büro bearbeitet mehr Aufträge, ohne bei der Qualität nachzulassen.

Neue Mitarbeiter

Schnellerer Einstieg, da Erfahrungswissen bereits in Workflows und Wissensdatenbank verankert ist. Offene Fragen lassen sich jederzeit direkt in der Wissensdatenbank abfragen. Ergänzend leitet der Workflow Schritt für Schritt durch den Prozess.

PlanFlow AI

Use Cases

Drei Beispiele aus der Praxis. Jeder Use Case zeigt den Ablauf Schritt für Schritt, von den Eingangsdokumenten bis zum Export.

1 Raumbuch erstellen und Bedarfsberechnungen durchführen

In der Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) der TGA entsteht aus Architektenplänen (PDF oder DWG) automatisch ein vollständiges Raumbuch. Anschließend werden die Bedarfsberechnungen erstellt, etwa für Heizen, Kühlen und Lüftung. Der Fachplaner prüft nach jedem KI-Schritt das Ergebnis und nimmt bei Bedarf Änderungen vor.

1
Daten einlesen

Architektenpläne (PDF oder DWG) werden als Wissen in der Projektdatenbank gespeichert. Im Plan vorhandene grafische Beziehungsangaben, etwa die Raumanordnung und Referenzen zu anderen Dokumenten, werden erkannt und als Text in die Datenbank überführt.

2
Raumbuch erstellen

Die unterschiedlichen Räume werden erkannt und die Raumgröße berechnet, sofern diese nicht im Plan angegeben ist. Die Raumnutzungsart wird anhand von Gegenständen wie Serverschränken, Küchenzeilen oder Sanitärelementen ermittelt. Zur Ermittlung der Personenanzahl werden die Stühle oder Arbeitsplätze pro Raum gezählt.

Mensch prüft
3
Bedarf berechnen

Beispielsweise werden Heiz-, Kühl- und Lüftungsbedarf je Raum berechnet. Der Lüftungsbedarf wird gemäß DIN EN 16798 im kombinierten Verfahren aus personenbezogenem und gebäudebezogenem Luftbedarf ermittelt. Der Heizbedarf wird nach DIN EN 12831 raumweise auf Basis von Fläche, Nutzung und Außenbauteilen bestimmt.

Mensch prüft
4
Export

Die Ausgabe erfolgt als Tabelle, als Word-Dokument, als Box direkt im PDF-Plan oder als Import-Datei für das Engineering-System. Für nachgelagerte Schritte im Engineering-System werden die Daten somit direkt in das benötigte Zieldateiformat konvertiert.

2 I/O-Liste und Funktionsliste automatisch erstellen

Aus R&I-Fließbildern, Lastenheft beziehungsweise Pflichtenheft und Stromlaufplänen entsteht automatisch die I/O-Liste sowie die Funktionsliste der Anlage, inklusive Ablaufsteuerung, Verriegelungen und passender Steuerungsbausteine. Der Mitarbeiter prüft nach jedem KI-Schritt das Ergebnis und nimmt bei Bedarf Änderungen vor.

1
Daten einlesen

R&I-Fließbilder (Rohrleitungs- und Instrumentenschema), Lastenheft/Pflichtenheft sowie Stromlaufpläne der Anlage oder Maschine werden eingelesen und als Wissen in der Projektdatenbank gespeichert.

2
Komponenten extrahieren

Das Tool extrahiert alle benötigten Sensoren, Aktoren und Antriebe aus den Plänen und erkennt je Element automatisch den Signaltyp sowie die zugehörige SPS-Baugruppe und Adressen.

Mensch prüft
3
Funktionsliste erstellen

Daraus erstellt die KI die Funktionsliste der Anlage inklusive Ablaufsteuerung, Verriegelungen und passenden Standardregelbausteine.

Mensch prüft
4
Export

Die Ausgabe erfolgt als I/O-Liste, als Grundstruktur für die SPS-Symboltabelle oder als Datenpunktliste für das Leitsystem beziehungsweise SCADA.

3 Angebotserstellung inkl. Kalkulation

Aus den Ausschreibungsunterlagen entsteht automatisch ein vollständiges Angebot, von der Mengenermittlung über die passenden Leistungsverzeichnis-Positionen bis zur Kalkulation. Der Anwender prüft nach jedem KI-Schritt das Ergebnis und nimmt bei Bedarf Änderungen vor.

1
Daten einlesen & Mengenermittlung

Die Ausschreibungsunterlagen werden eingelesen und als Wissen in der Projektdatenbank gespeichert. Das Tool erkennt die relevanten Positionen und ermittelt daraus automatisch die zugehörigen Mengen.

Mensch prüft
2
LV-Positionen vorschlagen & Text erstellen

Auf Basis der ermittelten Mengen schlägt die KI passende Leistungsverzeichnis-Positionen vor, zum Beispiel nach GAEB oder StLB-Bau, und generiert dazu jeweils einen passenden Positionstext.

Mensch prüft
3
Preisermittlung & Kalkulation

Die KI ermittelt Preise anhand hinterlegter Preisdatenbanken und Kostenkennwerte. Das Angebot wird Position für Position kalkuliert, orientiert an erfolgreich abgeschlossenen Kalkulationen des Unternehmens.

Mensch prüft
4
Export

Die Ausgabe erfolgt als vollständiges Angebot in Word oder PDF, als GAEB-Datei oder als Import-Datei für das AVA- beziehungsweise Kalkulationssystem.

PlanFlow AI

Beliebige Formate, ein Werkzeug

Kundeninformationen liegen in einem Planungsprozess meist als PDF, Tabellen oder 2D-Plänen vor. PlanFlow AI reichert sie mit dem Unternehmenswissen an, bereitet sie KI-geprüft auf und überführt sie in beliebige Formate.

PDF
Excel / Tabellen
Word / Fließtext
PlanFlow AI
2D-CAD-Pläne
DWG, DXF
3D-/BIM-Format
IFC, BCF, gbXML
Schnittstellen
XML, JSON, CSV,
GAEB, VDI 3805, BACnet
PlanFlow AI

Sicherheit und Hosting

Sie entscheiden, wo Ihre Daten liegen und welche Modelle rechnen. Drei Betriebsmodelle stehen zur Wahl, die Plattform bleibt in allen Varianten dieselbe.

Variante 1
EU-Cloud

Betrieb auf EU-Servern mit externer KI-Anbindung. Die Modelle werden per API genutzt, abgerechnet wird nach Token.

Variante 2
On-Premise

Die Plattform läuft auf Ihrer Hardware. Für die Modelle greift sie auf externe KI-Anbieter zu.

Variante 3
Self-Hosting, vollständig lokal

Plattform und KI-Modelle laufen komplett auf eigenen Systemen. Maximale Datenkontrolle, keine externen Token-Kosten.

Betriebsmodelle im Vergleich

Kriterium EU-Cloud On-Premise Self-Hosting
Datenschutz DSGVO-konform, EU-Rechenzentrum Daten im Haus, Modellabfragen extern Keine Daten verlassen Ihr Netz
Sicherheit Verschlüsselte Übertragung und Ablage Eigene Netz- und Zugriffskontrolle Betrieb ohne externe Verbindung möglich
Aufwand Gering, Betrieb liegt bei uns Mittel, IT-Betrieb beim Kunden Mittel, Modellbetrieb beim Kunden
Hardwarekosten Keine Eigene Server Eigene Server und GPU-Kapazität
KI-Token-Kosten Nach Verbrauch Nach Verbrauch Keine

Ihre KI-Experten

Praxiserfahrung aus Forschung und industrieller Prozessautomatisierung, für Ihre KI-Projekte.

Dr. Thomas Hauth
Dr. Thomas Hauth
SW Engineer & Architekt für KI- & Automatisierungstools
  • Über 10 Jahre Erfahrung bei Toyota (Tokio), CERN (Genf) und KIT (Karlsruhe) in produktiver KI, Automatisierung und dem Aufbau skalierbarer KI-Plattformen für automatisiertes Fahren und KI-Infrastruktur.
  • Arbeit an datenintensiven Analyse- und Rekonstruktionssystemen in internationaler Forschung.
  • Spezialist für KI-basierte Prozessautomatisierung mit Fokus auf messbaren Nutzen für Unternehmen.
  • Architektur und Umsetzung von KI-/ML-Systemen.
Technologie-Partner der sms Consulting
René Körner
M. Sc. René Körner
Experte für Prozessautomatisierung & KI-Anwendungen
  • 10 Jahre Erfahrung in der industriellen Prozessautomatisierung in Pharma-, Chemie- und Energiebranche.
  • Projektsteuerung, Auslegung und Umsetzung von Projekten zur Automatisierung von Produktionsprozessen mittels SW- und HW-Komponenten.
  • Leitung eines weltweiten Projekts zur Reduzierung der Engineering-Kosten durch SW-Neuentwicklung, Standarddefinition und Prozessharmonisierung.
  • Experte für die internen KI-Tools der sms Consulting.
E-Mail: rene.koerner@sms-consulting.de

Wir sprechen über Ihre Planung und Sie erfahren, was sich automatisieren lässt

Sie erhalten eine Einschätzung zu Umsetzbarkeit, Zeitersparnis und Qualitätsgewinn.

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